12.11.2021
Grüne Ludwigshafen fordern dringendes Umsteuern gegen die vierte Welle
Die Zahlen steigen immer dramatischer an und die niedergelassenen Ärzt*innen tun ihr Bestes. Sie dürfen angesichts der vierten Welle und der gleichzeitigen Arbeit für die Grippeschutzimpfungen nicht mehr allein gelassen werden.
„Wir fordern die Stadt auf dringend zu prüfen, wie schnell das Impfzentrum in der Walzmühle wieder aktiviert werden kann oder ob eines der Krankenhäuser diese Funktion übernehmen kann. Wir brauchen die zusätzlichen Kapazitäten, um so viele Menschen zu boostern und zu impfen wie irgend möglich, um die Welle mittelfristig zu stoppen“, fordert Tenko Saphira Bauer, Kreisverbandssprecherin. Damit würde auch denjenigen Menschen geholfen, die nicht über eine Praxis an eine Erst-oder Booster-Impfung gelangen.
Gleichzeitig hat der Ludwigshafener Weihnachtsmarkt begonnen, ohne Schutzmaßnahmen jenseits des Tragens von Masken beim Anstehen bei Ständen.
„Wenn man über den Rhein nach Mannheim blickt, fragt man sich, wie man bei diesen hohen Zahlen hier in Ludwigshafen so fahrlässig – mit Ansage – vorgehen kann. Zum Schutz der Menschen muss die Stadt hier nachjustieren, auch weil Impfen allein die Welle nicht schnell genug brechen kann. Hier sollten in Rücksprache mit dem Land die Regelungen verschärft werden“, so Sprecher Christian Brückmann über die Hygieneregeln beim Ludwigshafener Weihnachtsmarkt.
Bei diesen Maßnahmen muss auch das Land unbürokratisch und zügig bei der Umsetzung helfen. Ludwigshafen war zwischenzeitlich einer der Städte in Westdeutschland mit der höchsten Zahl an Toten gemessen an der Einwohner*innen-Zahl. Wir müssen als Stadtgesellschaft gemeinsam handeln, um die vierte Welle zu brechen und Schlimmeres zu verhindern.
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